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Energiesparen durch optimale Wärmedämmung mit Isolierglas

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Energiesparen durch optimale Wärmedämmung mit Isolierglas

Im Winter freuen wir uns die Heizung aufzudrehen und die wohlige Wärme drinnen zu genießen. Im Sommer möchten wir trotz Hitze draußen, möglichst kühle Räume. Tatsächlich aber finden sich in vielen Häusern alte und undichte Fenster, zum Teil noch einfach verglast – der Wärme­verlust ist vor­programmiert.

Energiesparen ist aus gutem Grund in aller Munde. Beste Voraussetzung dafür: optimale Wärmedämmung durch ein Mehrscheibenisolierglas als „nachhaltige Investition in die Zukunft“. Das Prinzip beruht auf dem zwischen den Scheiben eingeschlossenem Luftraum, da unbewegte Luft ein schlechter Wärmeleiter ist. So wird der Energieverlust deutlich reduziert und es wird weniger Heizenergie benötigt. Nicht nur, dass so viel Geld gespart werden kann, auch die Umwelt wird durch eine isolierende Verglasung geschont. Zudem bietet Isolierglas optimale Eigenschaften wie Lärm- und Einbruchsschutz. Auch die hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung lassen sich mit Isoliergläsern problemlos erfüllen. Doch wie funktioniert der Wärmeschutz von Isolierglas und worauf muss beim Kauf geachtet werden?

  

Was ist Isolierglas?

Unter dem Kurzbegriff Isolierglas versteht man ein Mehrscheiben-Isolierglas das eine komplexe und funktionelle Verglasungseinheit darstellt, aus zwei oder mehr Glasscheiben. Diese sind durch einen oder mehrere luft- bzw. gasgefüllte Zwischenräume voneinander getrennt. Bei wärmedämmendem Isolierglas ist der Temperaturunterschied zwischen der Raumtemperatur und der Oberflächentemperatur der inneren Fensterfläche hingegen minimal. Somit unterscheidet sich die Wärmedämmung bei modernen Dreifachverglasungen kaum noch vom gut gedämmten Mauerwerk und die Dämmung ist um ein Fünf- bis Sechsfaches besser als bei Doppelverglasungen ohne Funktionsbeschichtung.

 

Wir funktioniert Mehrscheibenisolierglas?

Die beiden (oder mehrere) Glasscheiben werden dabei so zusammengesetzt, dass ein hermetisch abgeschlossener Scheibenzwischenraum entsteht.

Dieser Hohlraum, der gas- und feuchtigkeitsdicht verschlossen ist, dient der Schall- und Wärmedämmung. Zur Unterstützung können die dem Hohlraum zugewandten Glasoberflächen mit funktionalen Beschichtungen versehen werden. Es wird kein umlaufender Rahmen wie z.B. ein Fensterflügel benötigt, damit die isolierende Wirkung funktioniert. Bei Mehrscheiben-Isolierglas ist besonders wichtig, dass das in den Scheibenzwischenräumen befindliche Gas nicht entweichen kann. Heute kommt häufig Argon im Scheibenzwischenraum von Mehrscheiben-Isolierglas zur Anwendung.

 

Welches Glas wird für die Herstellung von Isolierglas verwendet?

Als Ausgangsbasis können je nach Einsatzgebiet Floatglas und Einscheibensicherheitsglas (ESG) bzw. daraus hergestellte Verbundsicherheitsgläser (VSG) zum Einsatz kommen.

 

Der U-Wert ist ausschlaggebend für die Dämmwirkung

Je kleiner der U-Wert, desto besser die Dämmung des Fensterglases und somit auch die Energieeffizienz. Der U-Wert ist dabei abhängig von der Art der Gasfüllung des Scheibenzwischenraumes, dem Abstand der Scheiben und der Anzahl der Scheiben. Der Wärmedurchgangskoeffizient Uw bezieht sich auf das gesamte Fenster. In diesen Wert fließen die U-Werte für die Verglasung (Ug-Wert) und den Rahmen (Uf-Wert) mit ein. Der U-Wert liegt bei Einfach­verglasung meist zwischen 5 und 6, bei Zweifach­verglasung etwa bei 1,1 bis 1,6 und bei Dreifach­verglasung unter 1,1.

 

Was sind die Anwendungsbereiche von Isolierglas?

Mehrscheibenisolierglas wird vor allem für Fensterscheiben im privaten und gewerblichen Bereich verwendet. Zudem wird es zum Bau von Außentüren, Dachverglasungen, als Verglasung von Wintergärten oder als Glaswände eingesetzt. Auch gebäudeintegrierte Photovoltaik-Module profitieren von der isolierenden Wirkung. Bei Fenstern ist der Wärmeschutz zudem nicht nur allein von dem eingesetzten Isolierglas anhängig, sondern ist das Ergebnis einer Kombination von Rahmenprofil, Glas und der Art des Einbaus.

Isolierglas Fenster

 

Wärmedämmung Isolierglas: Rechenbeispiel

Betrachtet man ein typisches Einfamilienhaus mit 25 m2 schlecht isolierter Fensterfläche, so benötigt man ca. 850 l Heizöl pro Heizperiode für den Wärmeverlustausgleich. Zudem werden ca. 2000 kg CO2 in die Atmosphäre gestoßen.

Mit einem Isolierglas können bis zu 300 l Heizöl eingespart werden und der CO2-Ausstoß kann auf 675 kg reduziert werden. Dies verringert die Umweltbelastung um bis zu 65 Prozent.

 

Durch Isolierglasscheiben wird optimaler Schallschutz gewährleistet

Jeder Lärm stört unsere Konzentrationsfähigkeit und kann zu allgemeiner Anspannung führen. Deshalb ist es wichtig für unser Wohlbefinden, Lärmbelästigungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Ein normales Fenster funktioniert ähnlich wie ein Filter, der nur gewisse Teile passieren lässt: Hohe Frequenzen werden meistens besser gedämmt als tiefe. Geräusche, die wir durch ein geschlossenes Fenster hören, klingen deshalb "stumpf". Das Ziel des Schallschutzes ist es daher möglichst viele Frequenzen zu dämpfen. Die Schalldämmung von Isoliergläsern wird dabei im Wesentlichen vom Scheibengewicht beeinflusst. Je dicker die Scheibe, desto höher die Dämmung. Je geringer die Scheibensteifigkeit, desto besser der Schalldämmwert. Daher werden die Gießharze für Schallschutzgläser besonders „weich“ eingestellt.

Auch die Anordnung von Zwischenschichten ist wichtig. Zudem kann spezielles Schallschutz-Gießharz und spezielle Schallschutz PVB-Folien den Schalldämmwert erheblich verbessern. Daneben spielt das verwendete Gas im Zwischenraum und die Breite des Scheibenzwischenraums eine wichtige Rolle - je dicker dieser, umso besser die Schallschutzwirkung.

Die Verwendung von Dreifach-Isoliergläsern führt nicht zwangsläufig zur Verbesserung der Schalldämmung gegenüber Zweifach-Isolierglas, sofern die genannten Punkte nicht erreicht werden. Zudem ist außerdem eine entsprechend gute konstruktive Durchbildung des Fensterrahmens wichtig, um eine ausreichende Dichtigkeit der Fugen zu gewährleisten.

Isolierglas Wärme- und Dämmschutz

  

Isolierglas reduziert die Wahrscheinlichkeit von Einbrüchen deutlich

Da normales Fensterglas Einbrechern kaum Widerstand bietet, ist es für eine einwandfreie Sicherheit und einen erhöhten Einbruchschutz erforderlich, auf Isolierglas aus hochwertigem Verbunds-Sicherheitsglas zurückzugreifen. Denn während einfaches Fensterglas leicht zersplittert und bricht, werden bei Isolierglasscheiben aus VSG-Sicherheitsglas Splitter durch die zwischen den Glasscheibenverbund liegende elastische Folie weiterhin zusammengehalten, wodurch es besonders bruchsicher und stabil ist. Verglasungen mit robusten und durchbruchhemmenden Eigenschaften sind eine wirkungsvolle Schutzmaßnahme gegen ungewollte Zutritte und tragen effektiv zum Einbruchsschutz bei.

 

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  • Maik Grondkowski
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